Der Hollywoodschauspieler und Twilight-Star Taylor Lautner wird von verzweifelten Hausfrauen, weiblichen Singles und Teens verdächtigt homosexuell zu sein. Zeit seines Lebens und aktuell erneut durch ein gefaktes Cover des amerikanischen People-Magazins ist der junge Mann erneut in Rechtfertigungsdruck geraten.
Leider fehlt ihm die Souveränität, auf der, durch die Medien nun ausgelösten Welle der Auflagen steigernden Entrüstung zu surfen. Weblogs und Twitter-Accounts verkünden das Outing des Twilight-Darstellers und Mädchenschwarms in Endlosschlaufe. Das Cover des People-Magazins, mit dem Titel Taylor Lautner: Out & Proud, kursiert seit Weihnachten 2011 im Internet und unterwandert seither alle Bemühen des Schauspielers, die Öffentlichkeit vom Gegenteil zu überzeugen.
Wiedermals sind wir gelangweilte Zeugen einer der Homosexualität gegenüber verschlossenen Gesellschaft, die ihren Gaudi darin findet, sich ohne Selbstreflexion für die Auszeichnung der Homosexualität als eine schockierende Tatsache zu entscheiden. Weiter wird Öl in das spekulative Feuer gegossen, in dem man Verdachtsmomente schafft, durch die von ihm getragenen engen Jeans, die zu (?) kurzen Beziehungen, seine Brustfreiheit und ähnlichem Schmarn. Wenn der Mann schwul wäre, wo läge der Nachrichtenwert? Oder sind es nur die Hausfrauen und Teens, die Single-Weibchen, die ihre Illusionen zerstört sehen, die Medien die dies nutzen? Oder sind es wir, die Homosexuellen, die das tägliche Geschehen in gleicher Hoffnung aus anderer Perspektive betrachten, verfolgen, einen wie Taylor Lautner endlich auf unsere Seite zu wissen?




























