
Wenn im Bett nichts mehr läuft wird manche Beziehung zur sozialen Katastrophe – es folgen Schuldzuweisungen, Seitensprünge, die Unfähigkeit den Frust in den Mund oder in die Hand zu nehmen und wenn es mit der Trennung nicht funktioniert, wird der Beziehungsalltag (oder der Partner) gerne zum Albtraum. Wir haben alle unsere eigene Meinung zum Thema Sex, wofür er herzuhalten hat, wie lange er anhalten sollte und was geschieht wenn er plötzlich verloren geht und trotz aller Anstrengung nicht mehr aufzufinden ist. Ende Gelände? Der Versuch einer Umfrage …
Tag Archives: homosexuell
Willkommen auf gayromeo.de
Was hier zählt ist Dein Körper. Nur Dein Körper. Ist der unförmig, zählt Dein Alter hier umso mehr – natürlich nur unter denen, deren Muskeln denken können und die sich ihren Intellekt in die Haare schmieren.
Alles was Dich hier auszeichnet, ist erfahrungsgemäß etwas unwichtiger als alles was Dich temporär gut aussehen lässt – Muskeln sind hier goldiges Anlagekapital. Eine gute Frisur, geföhnt im Trend, ein herausragender Duft stehen solide im Kurs, modern ist auch eine Geringschätzung von Romantik, Gesprächsführung und Komplexität in jedem Sinne. Was ich hier gerade fabriziere ist darum mein »Tod« in vielen Zirkeln.
Bist Du hier einmal »gestorben«, geächtet oder wirst von den Dir Liebsten plötzlich missachtet, schaff Dir entweder ein Zweit- oder sollte es schon so weit sein, ein Dritt-Profil an (anstrengend) oder wähle die einfache Variante: setze Dich mit einem neuen Profilbild in gekonnt sexueller Pose mit Sonnenbrille oder Cap in neue Szene. Du wirst nicht glauben wie schnell Du wieder »in« bist. Keine Sorge. Hier ist alles berechenbar. Mit einer gewissen Methodik muss hier keiner traurig bleiben und bekommt was er braucht – in der Regel ist das weniger Sex als viel mehr einfache Aufmerksamkeit. Ehrlich.
Grundsätzlich aber denke bitte nicht zu viel (und strahle das auch nicht aus!), pose mehr, lern Körperdisziplin, mach Sport und Diät und verstehe das als mittelfristige Investition in den bisherigen Mangel an kurzfristigem Glück in Deinem Leben, insbesondere aber bist am Ende Du die Investition für Mängel anderer Leben. Zumindest wenn Du nicht ein bisschen aufpasst. Denn man ist hier bindungsfreudig, bindet sich hier nur allzu gern aus Einsamkeit, von der man sich fälschlicherweise mit Zweisamkeit zu lösen glaubt. Böser Fehler.
Mit der sexuellen Ausbeute hat das bisher noch nichts zu tun. Dafür benötigst Du zusätzlich zu den Muskeln, guter Haut und einem Lächeln auf Deinem Gesicht, mehr Dreistigkeit (sexy) oder – je nach dem – soziales Kapital (kann außerordentlich erotisch sein). Das Du einen Mann aktiv u-n-d passiv bespielen kannst, ist selbstverständlich Voraussetzung.
Bilder, mein Lieber, die sind hier wie eine saftige XL-Eichel Standard den Du von Haus aus mitzubringen hast. Solltest Du außerdem ohne Vorsaft daherkommen, dann lerne bitte einen unauffälligen Umgang mit Deiner Spucke. Sonst schmerzen die Begegnungen nicht nur im Kopf.
Profilangaben kannst Du an und für sich frei angeben. Die Richtigkeit hinterfragt Muskelnuss und Gel Gelee erst im letzten Moment. Angaben zu Fetischen gelten hier nur der Suchmaschinenoptimierung. Ich persönlich spare immer nur die aus, die ich noch nicht verstehe. Insgesamt besteht also keine Notwendigkeit, hier preiszugeben was der Wahrheit entspricht.
“keinaber”
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Eurogay – Altlast im Netz
UPDATE: Inzwischen ist Eurogay ein Online-Shop. Da weiß man was man hat. Ursprünglich war es ein Portal für Homos. Das hat keinen so richtig interessiert. Darauf bezog sich einst der Beitrag.
UPDATE II: Eurogay ist vom Netz. Kein Erotikartikelportal mehr. Die einstige Adresse des selbsternannten Flagschiffes verweist nun auf Anderes.
[THE DERAILMENT: Aktuelle Beiträge und "Gay"-Links am Ende dieser Website.]
BEITRAG VOM 02. Januar 2011:
Der Titel klingt wie Träne auf Presspappe: Eurogay. Aber wahrscheinlich ist es leichter eine Seite mit einem bescheuerten Titel für die Suchmaschine zu optimieren als einen guten Titel (und ein gutes Webprojekt) vernünftig zu promoten. Weshalb wir erst die Schlechten finden. Was Eurogay will, das schreibt Eurogay nicht – kein About, keine Philosophie. Das passt. Nur der Hinweis das man einer Kooperation mit dem PRINZ entspringt. Passt auch.
Eurogay, man möchte meinen, dieser Titel erhebe den Anspruch einer Dachmarke für schwule Communities in Europa. Ich möchte meinen, auch weil ich in der Laune dazu bin, dass mir Eurogay schon als Name für ein Schwulen-Portal höchstgradig unsympathisch erscheint. Nicht ob der wohlmöglichen Erhebung eines solchen Anspruchs sondern ob zweier Tatsachen: 1) dass man mich als Leser bei einem solch cosmopolitischen Titel mit so schnöden Kategorien wie Home, Chat, Community, Entertainment, Erotik und Shop anschmiert. Die Aussagen der Inhalte: Schwule hören Schlager. Schwule wollen Live-Cam-Chats, sie wollen ihren Marktwert testen, sich gegenseitig diffamieren indem sie Profile bewerten, sich in Foren Daten etc. Beim Boy der Woche führt ein Link direkt auf eine tote Seite namens boys.fitfuckers.de. Merkwürdig das Parship, Telekom, wüstenrot, rororo-Verlag und andere hier dennoch Anzeigen schalten. Eine schwule Website zu betreiben und offensichtlich mit anspruchslosen Mist noch Taschengeld einzuheimsen ist nicht so schwer, werter Leser.
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Die zweite Tatsache die mich an dieser Seite nervt und unsympathisch auf mich wirkt, ist, dass man mit Klischees schleudert und einfach billig wirkt. Ich lebe schwul, ich geh auch feiern, ich kenne ein paar schwule Jungs die richtig auf die Kacke hauen und ein paar die sich nicht trauen zu sagen wer sie sind und was sie lieben. Aber wir sind keinesfalls so arm wie wir manchmal verköstigt werden. Und wir sind das was wir essen. Essen im übertragenen Sinne. In Wahrheit gehe ich davon aus, dass die einstigen Betreiber der Website nur vergessen haben dieselbe zu löschen.
More links at the bottom of our website!
BUTT magazine
Das BUTT Magazin ist ein Magazin für und über homosexuelle Männer – The community for international homosexuals. Rosa Printkultur im A5-Format seit 2001 verdienter Maßen Flagschiff einer homoerotischen Subkultur. Angeblich verarbeitet das Magazin Anleihen an eine schwule Porno-Ästhetik der 70er-Jahre. Das niederländische BUTT Magazin ist heute Teil der Hausbeilage in den American Apparel-Shops rund um den Globus. Darum hat es wohl seinen Weg hinaus aus der gay community in eine weniger spitze Zielgruppe geschafft. Und weil das Heftchen keine wertkonservative Scharm zeigt, Männerfleisch doppelseitig in Gottes Schönheit abzulichten. Und weil es die Menschen beleuchtet und nicht das was Menschen verkaufen wollen. Authentizitätspunkt Nr. eins. Herzlichen Glückwunsch Butt! (weiter unter dem Bild)
Dabei ist BUTT nichts mehr als völlig real-ästhetische Pornografie im Alltagsdesign, schlicht und unkompliziert. Darüber, über die Einfachheit der nackten Darstellung oder ihrem faktischen Vorhandensein, dem einfachen Zugang via Fashion-Shop, entsetzten sich bereits amerikanische Mütter. Pornografie für Kinder frei zugänglich im prüden aufgeklärten Westen? Der hat sich mit der Abbildung von Wahrheit seit jeher schwer getan, der Westen. BUTT besitzt eine Kunstfertigkeit abzubilden. BUTT ist ein Kunstmagazin. Nur die East Village Boys mögen dem Butt Magazine künstlerisch das Wasser reichen.
Das rosa Blatt erinnert mich an unschuldiges Jugend-Löschpapier. Mit der Farbe assoziiere ich Lösungskompetenz im Krisenmanagement. Die Wiederherstellung von Frieden. Die Löschung von Konfliktsituationen des Lebens das einem widerfährt.
BUTT wird herausgegeben vom Amsterdamer Mode- und Lifestyle-Journalisten Gert Jonkers und dem Grafik-Designer Jop van Bennekom. Das Magazin erzeugt zwischen den sonst technisch einwandfreien, vielleicht deshalb leider oft austauschbaren Hochglanzmagazinen durch recht unprätentiöse, ranzige, teils alberne Bilder auf eine Weise mehr Authentizität als die glänzenden KollegInnen.
Punkt Nr. zwei: Das erzeugt – zumindest bei mir – tiefe Sympathien. Bei seinen Werbekunden offensichtlich auch. Marc Jacobs, Dior und Co. gehören demnach zu den temporären Finanzgebern des schwulen Pornoheftes.
Aber nicht die Bilder – die einem sofort in den Kopf schießen – sondern die Inhalte erfüllen den Anspruch unterhalten zu werden. Ausführlich wird Bericht erstattet. Vielleicht weil das Magazin nur 3-4 mal jährlich erscheint, kann man Inhalt zu dieser Qualität und Vielfalt verdichten.
Eine gute Beschreibung lieferte schon die De:Bug.
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TTH – Eroticism & Boy-Art
TicketToHell [TTH] ist ein vierteljährlich erscheinendes spanisches Magazin für Männer die sich mit maskuliner Erotik und Kunst konfrontieren möchten. Selbst wer kein Spanisch versteht, kann sich an den Bildern erfreuen. Klassische Hochglanzfotografie, leicht verdaulich, ungefährlich.
Vintage Gallery #1
Blue Port: immer mehr Leser
Danke Homis! Blue Port, ehemals schwule scheissehat im Dezember diesen Jahres [2010] einen einzigartigen Aufmerksamkeitsschub erhalten. Der Anstieg an Usern zeichnete sich zwar schon zur Mitte des 4. Quartals ab, hat sich dann aber bis Jahresende erneut gesteigert [siehe Bild]: 1.400 Impressions nur im Dezembermonat. (Im neuen Jahr werde ich feststellen, dass noch viel mehr Menschen auf diesen Weblog kommen …)
Als Head of Weblog werde ich darum die Top-Teamleiter in den Schwulenhochburgen anweisen die Positivtrends dieses homophilen Projektes zu identifizieren, sie herauszuarbeiten und zu verstärken, so dass wir weiter Wachstum erzielen. Spaß. Alles ganz entspannt. Es geht nicht um Wachstum. Es geht nur um die Lust mit dem Thema endlich normal umzugehen und etwas für uns zu kredenzen, ganz ohne Klischees. Etwas das unterhält, im Idealfall inspiriert neu zu denken oder sich einfach zu wundern, wie engagiert manche Leute rund um den Globus sich für die schwule Kultur ins Zeug legen.
Die Gründe der wachsenden Aufmerksamkeit sind divers und im Folgenden mag ich einige aufzählen: Aufmerksamkeit erzeugende Beiträge mit suchmaschinen-optimierten Headlines, massive Berichterstattung über die erfolgreichste deutsche Flirtbörse gayromeo.de. Ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema Faker. Außerdem gebetsmühlenartige Wiederholung von mir bekannten Suchworten und das entsprechende Einkalkulieren der niederen Triebgesteuertheit schwuler Männer beim Verfassen der Textbeiträge im Hinblick auf eben diese Suchanfragen, die wiederum bauernleicht aus der Statistik dieser Schmähseite abzulesen sind. Es handelt sich hierbei um Worte wie arschlecken, gayromeo, seitensprung …
… und die führten also zu einem beeindruckenden Plus an User-Zuströmen insbesondere im Wintermonat Dezember (Rekord) und brachten im Vergleich zu 2009 weit mehr Surfer auf diese Adresse. Allerdings schweigende User: Der Trend die Dinge an dieser Stelle unkommentiert zu konsumieren setzte sich nahtlos fort. Soll heißen, kaum werden Kommentare zu Beiträgen hinterlassen. Dafür finden mehr Diskussion auf meinem gayromeo.de-User-Profil: blueport statt. Bedeutet im Endeffekt mehr Arbeit für mich, nämlich den ganzen Konsens aus Diskussion oder Anfragen wieder hierher zu transformieren und aufzubereiten. Aber Arbeit macht frein.
Der Weblog ist natürlich kein Beruf, ist erst recht kein Hobby [wieso sagen wir so selten es sei Leidenschaft] und dient der Selbster- und -unterhaltung. Außerdem dient es meiner nicht-kommerziellen Zerstreuung. Mit Berufswegen hat das alles nichts zu tun. Eher mit biografischen und biologischen Wegen.
Ich will auch nicht von Erfolg sprechen, nur weil ein paar von uns sich hierher verirren, von mir, nach Unterhaltung im Chat, hierher geschickt werden. Doch das mein Hirnvorsaft gelesen scheint, fixt mein immer noch dummes Ego an in 2011 weiter an diesem Zeitloch zu operieren. Ahnen Sie bitte an dieser Stelle, das ich nichts anderes will, als den werten Leser kurz über Hintergründiges zu informieren und mich bei ihm für seine erschreckende Aufmerksamkeit zu bedanken.
Das bedeutet in der Konsequenz für 2011 ein Bemühen um weniger Rechtschreibfehler, mehr Mehrwert [Umfragen zu Beziehungswahrheiten, Flirt-Tipps und Tipps für Seitensprünge, Rezepte zum nachhaltigen Knutschen ...]. Es entfacht den Wunsch wegzukommen von niederen und nur aufmerksamkeitserregenden stumpfen Schlagworten hin zu anspruchsvolleren Themen. Wenn ich mir die bisherigen Beiträge anschaue, finde ich darin eine Menge Gedanken, die an und für sich viel interessanter sind als das, womit ich mich bisher in Gänze an dieser Stelle aufgehalten habe.
Ich glaube diejenigen die hier ernsthaft gelesen haben und dann noch wiederkehren vertragen auch Intellekt, denn sie verstehen meinen Humor trotzdem. Ich nehme es immer noch an.
Außerdem möchte ich in 2011 ernsthaft Gastautoren einbinden. Kontaktmöglichkeit erwähnte ich? Gayromeo-Profil “blueport“. Schreibt eure eigene schwule Scheiße und gebt mir ein Zeichen. Ich weiß das Homos extrem gut schreiben können. Für alle Anderen: Anleitung zum Schreiben > flirtet, diskutiert und besprecht euch mit den Experten der Branche. Macht es wie immer: vergeudet eure Zeit auf gayromeo.de aber haltet die Ergebnisse fest > Copy Paste-Verfahren. Dann Kontaktaufnahme und blast den Scheiß in die Öffentlichkeit, wenn es euch schon sonst nichts einbringt. Ich helfe auch beim Aufhübschen der Konversationsprotokolle.
Reingehauen!
Was Homos im Netz suchen
365 Tage sind wir schwul. Ohne Feinkost, mit unregelmäßigem Content, ohne Gewinnspiele und trotz ohne PR-Verarsche in Form von Werbeinhalten zählen wir täglich mehr Leser. Ob die alle schwul sind, das bezweifeln wir. Aber was suchten die Menschen die auf unsere Seite gelangten? Die Antwort liegt offen: Dank Suchbegriffsstatistik, die jedem Webseitenbetreiber klare Aussagen darüber gibt, welche Suchanfragen (im Folgenden in kursiv geschrieben) die Leser auf die Website führten. 11 Zeichen brachten uns in 2010 die meisten User > gayromeo.de.
Die Statistik erzählt weit mehr: beispielsweise dass sich unter unseren Lesern aktive gayromeo-User befinden und dieselben sich offensichtlich mit klassischen Single-Börsen Problemen herumschlagen müssen zu denen sie aber nach Lösungen suchen. Das findet in der Statistik unserer Website Widerhall in Form entsprechender Suchbegriffe: gayromeo faker, faker gayromeo, date oder fake, faker bei gayromeo. In Wahrheit sind wir ja alle ein Fake.
Das Netz – ein Beratungsinstrument: Ein Topthema scheint die Suche nach Lösung für den Klassiker aller Beziehungsprobleme: [die] unbefriedigende Beziehung. Einige werden da gar absolut und wünschten sich ihre Beziehungen [zu] beenden, suchen aber noch nach Gründe[n].
Natürlich führen Suchanfragen nur deshalb zu uns, da wir – wenn auch nicht immer nur die Antworten auf Fragen zumindest entsprechende Inhalte bieten. Das wir einst ein Goethe Zitat nutzten (Sags ihm: er kann mich im Arsch lecken. > Goethe / Götz von Berlichingen) führte nach einer Weile zu einer ganz neuen Welle von (potenziellen) Lesern, gar heterosexuellen Lesern, deren Suchabfragen aber auf nur Eines abzielten: arschlecken. Die Virtuosität der Suchenden beim Finden der richtigen Schlagwörter für eine erfolgreiche Suche im Internet trifft hier mehr denn je ins sprichwörtliche (und lesenswerte) Schwarze: rosettenlecken, gay rosetten, wie tut man arschlecken?, arschlecken schwul, gay arsch lecken, kannst du mich mal am arsch lecken weihnachten, gay will arsch lecken, lecken sich schwule am arsch, schwul arsch lecken, ist arsch lecken schwul, schwules arschlecken, wie muss man lecken, arsch lecken gay, schwul arsch lecken, schwule beim arschlecken, behaarte weiße Ärsche lecken, arschlock lecken, arsch fickbolzen lecken schwul, alte ärsche lecken (Heteros), männer bi ficken (Heteros), arschlecken mann, ich suche ein mann das will mich lecken, treff zum arschlecken sex (Heteros), popolecken gay, kerbe lecken, goethe leck mich, goethe arsch oder auch schön: mädchen fickt esel auf wiese in den arsch.
Auswertung wird fortgesetzt.
Tripper, Herpes, Syphilis und Schließmuskelprobleme
Ich möchte tun, was alle hier tun: Ich will permanent online sein und behaupten, ich hätte ein glückliches Leben. Ich will sagen, dass ich die große Liebe suche, aber gleichzeitig jedes Sexprofil anklicken und um Dates betteln. Ich will mindestens ein Mal im Monat Tripper, Herpes, Syphilis oder Schließmuskelprobleme bekommen, Hauptsache ich lasse nichts aus. Ich will trotz meiner vielen Szenefreunde allein vor den Problemen des Alltags stehen, zur Ablenkung Pornos gucken und dabei wichsen, bis nur noch durchsichtige Plörre kommt. Ich will mit immer neuen Pics den Verwesungsprozess meines Körpers aufhalten und möchte meine Fresse auf jeder Party in jede Kamera halten, weil ich mir auf diese Weise wichtig und geliebt vorkomme. Ich will ficken, saufen, ficken, Scheiße labern, ficken, shoppen, ficken und Party machen, weil ich so die Welt verbessere.
Userprofiltext auf gayromeo.de
Popkabarettist Holger Edmaier widmet sich gayromeo
Die besten Profilheadlines
… auf gayromeo.de und seinen User-Profilen gesammelt von Blue Port für Einfaltspinsel:
NIVEAU ist keine Hautcreme! | Je kleiner das Denkvermögen umso größer der Reichtum an Ahnungslosigkeit. | Etwas weniger Maske, etwas mehr Programm. Das wär’ fein. | Bis Du den Richtigen triffst – nimm mich! | Besucher machen immer Freude, wenn nicht beim Kommen, dann beim Gehen. | Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. | Nein, Schatz, Du bist nicht dumm. Du bist sogar sehr hübsch! | Ist man einmal verrückt, ist alles einfach. Aber wie schwer ist der Weg dahin?! | Bei leichten Depressionen hilft ein Bad mit ätherischen Ölen … Bei schweren Depressionen hilft ein Bad mit Fön. | Schreib dich nicht ab – Lern denken! | Selber denken ist mir viel zu primitiv. | Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl. | Brauche grad mal ne Entlastungsbohrung … | Nur noch was da hängt! | Ich finde, dass diese Headlines gar nicht so wichtig sind. Die wenigsten kommen dazu, sie von Anfang bis Ende durchzulesen. | Erschiessen und ausstopfen oder heiraten! | Durch die Augen siehst Du, ob das Herz zuhause ist. | Nicht die Länge, sondern die Eingängigkeit der Headline hat den entscheidenden Einfluss auf den Erfolg des Profils. | Ey, Du hast Kotze auf Deinem T-Shirt! … Ach nee, ist ja Ed Hardy. | Amor, gib mir Deinen verdammten Pfeil … ich mach den scheiß jetzt selbst! | Wenn ihrs nicht fühlt, ihr werdets nicht erjagen! | Es liegt eben in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln. | Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns. | Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns. | Ich habe zwar nicht die Lösung, aber ich bewundere Dein Problem. |
Nimm Teil an irgendeiner furchtbaren Umfrage auf Blue Port:
Wodurch User-Profile Interesse wecken
Die Überschrift hätte besser lauten sollen: Angabeverfahren zur virtuellen Persönlichkeit. Manche User-Profile funktionieren besser als andere – sie sind nach Besuchszahlen erfolgreicher als die tausender Mitbewerber. Das hängt nicht nur vom Profilfoto und der Gewichtsangabe ab. Welche Profilangaben das Interesse von gayromeo-Usern wecken, das sagt und erfragt unten stehende Umfrage. [Es sind bis zu drei Nennungen und offene Antworten möglich.]
Umfrage Nr. 2 – Wenn im Bett nichts mehr läuft
Umfrage Nr. 1 – Ist gayromeo.de eine soziale Katastrophe oder die schönste Single-Börse der Welt?






















