BUTT magazine

Das BUTT Magazin ist ein Magazin für und über homosexuelle Männer – The community for international homosexuals. Rosa Printkultur im A5-Format seit 2001 verdienter Maßen Flagschiff einer homoerotischen Subkultur. Angeblich verarbeitet das Magazin Anleihen an eine schwule Porno-Ästhetik der 70er-Jahre. Das niederländische BUTT Magazin ist heute Teil der Hausbeilage in den American Apparel-Shops rund um den Globus. Darum hat es wohl seinen Weg hinaus aus der gay community in eine weniger spitze Zielgruppe geschafft. Und weil das Heftchen keine wertkonservative Scharm zeigt, Männerfleisch doppelseitig in Gottes Schönheit abzulichten. Und weil es die Menschen beleuchtet und nicht das was Menschen verkaufen wollen. Authentizitätspunkt Nr. eins. Herzlichen Glückwunsch Butt! (weiter unter dem Bild)

Dabei ist BUTT nichts mehr als völlig real-ästhetische Pornografie im Alltagsdesign, schlicht und unkompliziert. Darüber, über die Einfachheit der nackten Darstellung oder ihrem faktischen Vorhandensein, dem einfachen Zugang via Fashion-Shop, entsetzten sich bereits amerikanische Mütter. Pornografie für Kinder frei zugänglich im prüden aufgeklärten Westen? Der hat sich mit der Abbildung von Wahrheit seit jeher schwer getan, der Westen. BUTT besitzt eine Kunstfertigkeit abzubilden. BUTT ist ein Kunstmagazin. Nur die East Village Boys mögen dem Butt Magazine künstlerisch das Wasser reichen.

Das rosa Blatt erinnert mich an unschuldiges Jugend-Löschpapier. Mit der Farbe assoziiere ich Lösungskompetenz im Krisenmanagement. Die Wiederherstellung von Frieden. Die Löschung von Konfliktsituationen des Lebens das einem widerfährt.

WATCH THIS: There's No Business Like Show Business On THE DERAILMENT!

BUTT wird herausgegeben vom Amsterdamer Mode- und Lifestyle-Journalisten Gert Jonkers und dem Grafik-Designer Jop van Bennekom. Das Magazin erzeugt zwischen den sonst technisch einwandfreien, vielleicht deshalb leider oft austauschbaren Hochglanzmagazinen durch recht unprätentiöse, ranzige, teils alberne Bilder auf eine Weise mehr Authentizität als die glänzenden KollegInnen.

Punkt Nr. zwei: Das erzeugt – zumindest bei mir – tiefe Sympathien. Bei seinen Werbekunden offensichtlich auch. Marc Jacobs, Dior und Co. gehören demnach zu den temporären Finanzgebern des schwulen Pornoheftes.

Aber nicht die Bilder – die einem sofort in den Kopf schießen – sondern die Inhalte erfüllen den Anspruch unterhalten zu werden. Ausführlich wird Bericht erstattet. Vielleicht weil das Magazin nur 3-4 mal jährlich erscheint, kann man Inhalt zu dieser Qualität und Vielfalt verdichten.

Eine gute Beschreibung lieferte schon die De:Bug.

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