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Wenn im Bett nichts mehr läuft wird manche Beziehung zur sozialen Katastrophe – es folgen Schuldzuweisungen, Seitensprünge, die Unfähigkeit den Frust in den Mund oder in die Hand zu nehmen und wenn es mit der Trennung nicht funktioniert, wird der Beziehungsalltag (oder der Partner) gerne zum Albtraum. Wir haben alle unsere eigene Meinung zum Thema Sex, wofür er herzuhalten hat, wie lange er anhalten sollte und was geschieht wenn er plötzlich verloren geht und trotz aller Anstrengung nicht mehr aufzufinden ist. Ende Gelände? Der Versuch einer Umfrage …

Intellekt rangiert vor dem trainierten Körper. Selbst Souveränität schlägt das Muskelfleisch bei den Indikatoren für Attraktivität um Längen. Das haben die Leser bisher abgestimmt. Nur Bescheidenheit erscheint uns unattraktiv.

Und wie rücken wir unsere virtuellen Identitäten, sprich Profile ins rechte Licht, um den Richtigen oder den Falschen zu finden? Wichtig sind Profilbild, eine smarte Headline – die Altersangabe ist vergleichsweise unbedeutend.

Und wenn wir mal jemanden finden, dann gibt es wenig Gründe sich wieder von ihm zu trennen. Zumindest reicht Betrug nicht schon aus.

Und was denken die Leser über gayromeo? “Das ist eine offene Anstalt.” Und eine soziale Katastrophe obendrein.

Das sagen die Umfragen.

Schlechte Nachricht für Muskelfetis und ihre Muckibuden: seit August 2010 stimmen die Leser dieses homophilen Weblogs in einer noch laufenden Umfrage darüber ab, was Männer attraktiv mache. Insgesamt 15 ausgewählte und möglichst unterschiedliche Kriterien für die vermeintliche Attraktivität des maskulinen Geschlechts standen zur Auswahl. So sind Begriffe wie Lachfalten, Intellekt oder Souveränität gegen Klischees wie einen trainierten Körper , volle Lippen oder eine tiefe Stimme angetreten. [Mit Schrecken stelle ich gerade fest, dass ich den prallen Arsch vergessen habe!].

Über den Ausgang der Umfrage darf man überrascht sein: es ist nicht der trainierte Leib, der demnach Attraktivität in reiner Form vertritt. Ebenso wenig die behaarte Brust. Es ist tatsächlich die Fähigkeit die wir schlechterdings Intellekt schimpfen und von der man der laufenden Umfrage zufogle meint, er mache attraktiv. Mehr als alles andere.

Da schau: Gayromeo.de ist eine offene Anstalt, so habt ihr in unserer Umfrage entschieden. Über 20 % der Teilnehmer, teils gayromeo-User, sind dieser Meinung. Knapp 16 % halten die Plattform sogar für eine soziale Katastrophe. Ja ist es denn zu fassen? Und für andere ist das Internetportal wiederum die beste Single-Börse der Welt. Wenngleich auch eine Single-Börse für Frustrierte, meinen ein paar Widersacher. Wir wissen das alle zu gut: wir sind viel zu kritisch. Und glücklicherweise haben wir viel Humor. Mag sein dass dieses Portal dem einen sein Traum und dem anderen sein Alptraum ist. Aber niemand hat gesagt, dass die Welt gerecht sei. Mit Humor jedoch erträglich. Für eure Teilnahme und die Unterhaltung habt vielen Dank.

Zu den Ergebnissen der noch laufenden Umfrage.

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Wer gewinnt? Ist es Köln oder eher Hamburg oder doch der Bundesstaat Bayern? In welcher Stadt sind die Schwulen zuhause?

Souveränität ist Sexappeal pur. Aber macht Selbstironie einen Mann attraktiv? Sind es Knackarsch oder ein durchtrainierter Körper die uns Männer zu Boden bringen? Was ist mit Lachfalten, schönen Händen oder gibt es etwas, dass mehr wirkt? Blue Port fragt nach und nervt die User auf gayromeo.de.

Die Überschrift hätte besser lauten sollen: Angabeverfahren zur virtuellen Persönlichkeit. Manche User-Profile funktionieren besser als andere – sie sind nach Besuchszahlen erfolgreicher als die tausender Mitbewerber. Das hängt nicht nur vom Profilfoto und der Gewichtsangabe ab. Welche Profilangaben das Interesse von gayromeo-Usern wecken, das sagt und erfragt unten stehende Umfrage. [Es sind bis zu drei Nennungen und offene Antworten möglich.]

Umfrage Nr. 2 – Wenn im Bett nichts mehr läuft

Umfrage Nr. 1 – Ist gayromeo.de eine soziale Katastrophe oder die schönste Single-Börse der Welt?

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